Belege digital erfassen
Der Weg, wie ein Beleg ins System kommt: abfotografiert mit dem Handy, eingescannt oder per E-Mail weitergeleitet. Danach ist der Zettel erledigt – er muss nicht mehr sortiert, gelocht und abgeheftet werden.
In der Praxis: Tankquittung nach dem Bezahlen einmal abfotografieren – fertig. Kein Schuhkarton, der im Januar durchsucht wird.
Texterkennung
Ein fotografierter Beleg ist für den Computer zunächst nur ein Bild. Die Texterkennung (Fachwort: OCR) liest daraus die Schrift heraus – Betrag, Datum, Firma. Erst dadurch können Sie später nach »Baumarkt März« suchen und finden den Beleg in Sekunden.
Das ist der eigentliche Unterschied zwischen »Fotos in einem Ordner« und einer Ablage, in der man wirklich etwas wiederfindet.
Automatisch einsortieren
Erkannte Belege landen von selbst in der richtigen Schublade – Lieferant, Kategorie, Jahr. Wiederkehrende Rechnungen erkennt das System nach kurzer Zeit wieder und ordnet sie gleich richtig zu.
Perfekt ist das nie: Was das System nicht sicher weiß, legt es zur Prüfung beiseite, statt zu raten. Genau so soll es sein.
Sichere Ablage & Backup
Der Ort, an dem Ihre Belege und Dokumente liegen – geordnet, durchsuchbar und gesichert. Statt Aktenordnern gibt es Kategorien und Schlagworte, statt Blättern eine Suche. »Backup« heißt: Es gibt zusätzlich eine Sicherungskopie an einem zweiten Ort.
Ein Aktenschrank verbrennt, eine Festplatte geht kaputt – deshalb liegt nie alles nur an einer Stelle.
Übergabe ans Steuerbüro
Ihre Belege lassen sich gesammelt und geordnet weitergeben, statt Ordner zu schleppen oder lose Zettel nachzureichen. Wie die Übergabe genau aussieht, stimmen wir vorher direkt mit Ihrem Steuerbüro ab – jede Kanzlei arbeitet etwas anders.
Ehrlich dazu: Buchhaltung hat eine rechtliche Seite, und die gehört zu Ihrem Steuerberater. Wir kümmern uns um Technik und Abläufe – pauschale Rechtsversprechen machen wir bewusst nicht.